Das Bild zeigt einen Berg aus Steinen, der den Weg versperrt. Es steht sinnbildlich für die Vorbehalte, die viele Gemeinden gegenüber Social Media haben.

Die 3 grössten Vorbehalte gegenüber Social Media

Immer mehr Gemeinden sind auf Social Media. Jene Gemeinden, die Soziale Medien noch nicht nutzen, haben dafür vor allem drei Gründe. Alle drei lassen sich gut auflösen: Praktische Tipps zur Umsetzung finden Sie hier.

Facebook, LinkedIn, Instagram: Viele Gemeinden nutzen die sozialen Medien, um mit den Einwohnerinnen und Einwohnern in Kontakt zu treten. Wer es noch nicht tut, hat seine Gründe – und die sind jeweils sehr ähnlich. Das zeigte eine Studie von 2016 der Universität Kassel. An der Befragung nahmen 332 Städte, Gemeinden und Landkreise teil. Die grössten Vorbehalte gegen Social Media waren:

  • Mangelnde Ressourcen (60%)
  • Ungeklärte Rechtsfragen (50%)
  • Mangelnde Kontrolle über den Inhalt (44%)

Diese drei Argumente werden auch heute noch oft verwendet, wenn es darum geht, ob Social Media in einer Gemeinde eingesetzt werden soll. Aus der Nähe betrachtet, sind die meisten angeblichen Probleme sehr gut lösbar. Als Basis von allen Social Media-Aktivitäten ist eine Strategie notwendig. Es muss klar sein, zu welchem Zweck die Gemeinde auf Social Media kommunizieren möchte, welche Themen bearbeitet werden sollen, in welcher Frequenz, wer dafür zuständig ist und wie das Community Management ablaufen soll. Mit einer vorausschauenden Planung und einem umsichtigen Management lassen sich auch die drei grössten Vorbehalte grösstenteils auflösen.

1 – Ressourcen
Social Media benötigt gewisse Ressourcen, ja. Aber durch gezielte Schulungen, das Verteilen der Aufgaben auf verschiedene Personen und das Benutzen von Automatisierungstools lässt sich der Aufwand in Grenzen halten. Wichtig: Nicht auf allen Kanälen präsent sein wollen, sondern sich zuerst genau überlegen, was man erreichen möchte und welcher Kanal oder welche Kanäle dazu nötig sind.

2 – Ungeklärte Rechtsfragen
Auf Social Media gelten Regeln. Welche für Gemeinden relevant sind, klären sie am besten im Austausch mit einem Experten. Mit einem internen Leitfaden zum Social Media-Gebrauch, geschulten Mitarbeitenden und einem Auge auf allenfalls neuen rechtlichen Vorgaben ist die Gemeinde auf der sicheren Seite.

3 – Mangelnde Kontrolle über den Inhalt
Welche Inhalte gepostet werden, legt die Gemeinde in einem Redaktionsplan fest. In einem Grundlagenpapier sollte festgehalten sein, welche Art Posts möglich sind und welche nicht. Kontroverse Postings sind eher kontraproduktiv. Mit einem gezielten Community Management, klaren Regeln und einem konsequenten Umgang mit deplatzierten Kommentaren ist die Kontrolle über die Inhalte gewährleistet.

Unter dem Strich bringt die Social Media-Präsenz für eine Gemeinde viele Vorteile: Sie kann proaktiv auf Fragen, Gerüchte oder Anliegen reagieren, die Bevölkerung in Diskussionen einbeziehen und die Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner fördern. Möchten Sie mit Ihrer Gemeinde auf Social Media starten, sind sich aber noch nicht sicher, wie Sie das Projekt anpacken sollen? Gromann Partner verfügt über langjährige Erfahrung in der Omnichannel-Kommunikation.

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