So profitieren Gemeinden von Social Media
Facebook, Twitter Instagram: Ein Account ist schnell erstellt. Aber welche Themen eignen sich für Social Media? Eine Studie liefert wertvolle Einblicke.
Amtsblatt und Aushang waren einmal: Heute läuft auch bei den Gemeinden ein Grossteil der Kommunikation digital. In den letzten Jahren hat Social Media einen immer wichtigeren Stellenwert in der Kommunikation bekommen. Doch für welche Themen eignen sich die sozialen Medien besonders gut? Bereits 2016 strichen deutsche Forscher der Universität Kassel in einer Studie die Top-Einsatzgebiete solcher Medien für Gemeinden heraus. Die Erkenntnisse lassen sich auch für die Schweiz anwenden:
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Events und Tourismus
Soziale Medien spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung eines positiven Images, der Erreichung einer breiten Zielgruppe, der Verbreitung aktueller Informationen und der Förderung der Zusammenkunft von Menschen. -
Information und Beteiligung
Durch soziale Medien wird eine aktive Beteiligung der Einwohnerinnen und Einwohner ermöglicht, der Dialog gefördert und ein umfassendes Stimmungsbild eingeholt. Dadurch entsteht eine einwohnernahe Verwaltung, die auf die Bedürfnisse und Meinungen der Menschen eingeht. -
Integration von Aufgaben
Soziale Medien tragen zur Transparenz bei und erleichtern komplexe Verwaltungsaufgaben wie die Integration von Menschen mit Behinderungen, Neubürgern oder Geflüchteten, ohne dass umfangreiche Umstrukturierungen erforderlich sind. -
Gemeinden als Arbeitgeber
Soziale Medien stellen ein unschätzbares Instrument dar, um das freiwillige Engagement von Schulen, Vereinen und sozialen Initiativen zu fördern. Darüber hinaus können über soziale Medien qualifizierte Mitarbeitende für offene Stellen gewonnen werden. -
Unterstützung in der Krisenkommunikation
Über soziale Medien können Informationen bei Notfällen wie Naturkatastrophen, Bränden, Unfällen oder Strassensperrungen schnell und effektiv verbreitet werden. Dadurch können Reaktionen und Präventionsmassnahmen optimiert werden.
Die Studienautoren halten fest, dass Social Media für Gemeinden ein wichtiges Instrument ist, um mit Einwohnerinnen und Einwohnern sowie Interessierten zu kommunizieren. Allerdings benötigen sie eine Strategie, einen Redaktionsplan und Tools, um den Erfolg ihrer Strategie zu überwachen. Eine Vorgabe, die zumindest zur Zeit der Studienerstellung, noch längst nicht alle Gemeinden erfüllten: Nur ein Viertel gab an, über eine Social Media Strategie zu verfügen. Ohne Strategie besteht die Gefahr, dass Massnahmen planlos geschaltet werden und deren Erfolg nicht überwacht werden kann. Was auch bedeutet, dass man sich quasi im Blindflug befindet und sich auch nicht verbessern kann. Gromann Partner ist ein erfahrener Partner betreffend Kommunikationsstrategien. Gerne begleiten wir Ihre Gemeinde auf dem spannenden Weg!
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Dann lesen Sie auch, wie Social Media das Vertrauen in die Behörden stärkt, weshalb sich lockere Inhalte auf Social Media bezahlt machen und den Kommentar von Luzia Mattmann, weshalb Social Media für Gemeinden ein Muss ist.
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