Projektkommunikation, die möglichst alle Einwohnerinnen und Einwohner erreicht: Auf dieses Ziel arbeiteten die Kommunikationsagentur Gromann Partner und die Gemeinde Gossau ZH hin – mit Erfolg.
Ein Notfall tritt ein – doch wie verhält man sich am besten? Wo befinden sich die Notfalltreffpunkte im Dorf und wozu sind sie da? Diese Fragen sollten in einer Informationskampagne für alle Einwohnerinnen und Einwohner von Gossau geklärt werden.
Die Informationskampagne sollte sämtliche Einwohnerinnen und Einwohner über die Existenz und die Bedeutung der Notfalltreffpunkte umfassend informieren. Dabei war es ebenso wichtig, dass sie wissen, welchem konkreten Notfalltreffpunkt sie persönlich zugewiesen waren und wie sie sich in einem Notfall korrekt verhalten sollten. Dieser ganzheitliche Ansatz zielte darauf ab, nicht nur das Bewusstsein für die Notfallvorkehrungen in der Gemeinde zu schärfen, sondern auch konkrete Handlungsanweisungen für den Notfall zu vermitteln.
Auftraggeber
Gemeindeverwaltung Gossau Zürich
Leistungen
Mit der Informationskampagne sollten alle Einwohnerinnen und Einwohner darüber informiert werden, dass es Notfalltreffpunkte gibt. Sie sollten wissen, welchem Notfalltreffpunkt sie zugeteilt sind und was der Zweck des Notfalltreffpunktes ist. Als erstes sollte die Kampagne Aufmerksamkeit erregen, dann Interesse wecken, zum Weiterlesen animieren und dazu führen, dass man die Information zu den Notfalltreffpunkten nicht einfach ins Altpapier legt, sondern prominent platziert und im Notfall griffbereit hält. Also ganz nach dem AIDA-Prinzip: Attention – Interest – Desire – Action. Dies sollte auf sympathische Art und Weise passieren, ohne die Bevölkerung zu beunruhigen.
Eine erfolgreiche Informationskampagne muss hängen bleiben. Dies wurde in Gossau wortwörtlich umgesetzt: Die Kommunikationsagentur Gromann Partner entwickelte die Kampagne in enger Zusammenarbeit mit der Gemeinde Gossau und übernahm die Projektleitung. Das Herzstück der Kampagne, die Kleber, enthielten die essenziellen Informationen, darunter den individuellen Standort des Notfalltreffpunkts der jeweiligen Person sowie einen QR-Code, der direkt zur Standortanzeige auf dem Smartphone führte. Jeder Haushalt erhielt diese Aufkleber zusammen mit einem erklärenden Brief über die Funktion der Notfalltreffpunkte. Zeitgleich zum Versand lief eine Plakatkampagne in der ganzen Gemeinde. Das Sujet: verschiedene in der Gemeinde bekannte Personen, die den Aufkleber prominent in ihren Wohnungen anbrachten: Sei es im Putzschrank, auf dem Kühlschrank oder am Garagentor. Diese Strategie sollte die Bevölkerung dazu animieren, den Aufkleber zu nutzen und die Notfallinformationen griffbereit zu halten.
Über zwei Dutzend Plakate zum Thema wurden in der gesamten Gemeinde platziert. Rund 5 000 Haushalte haben den Flyer mit Angaben zu ihrem Notfall-Treffpunkt und dem passenden QR-Code erhalten. Der QR-Code wurde rund 400-mal eingescannt. Das entspricht einer Scan-Through-Rate von 8%. Dieser Wert liegt deutlich über dem Benchmark für den öffentlichen Sektor von 7.4%. Damit war die Kampagne sehr erfolgreich und hat das Zielpublikum hervorragend erreicht.
Sehr gerne. Lassen Sie uns sprechen. Über Ihre Ziele, Ihre Herausforderungen. Und darüber, was wir für Sie tun können!
