Glücklich im Job, aber nicht stolz darauf

Wie kann es eine Stadt oder eine Gemeinde schaffen, gute Mitarbeitende zu gewinnen? Indem man die bestehenden Mitarbeitenden stärkt. Sie sollen nicht nur glücklich im Job, sondern auch stolz darauf sein. Vier Tipps für ein effektives Employer Branding aus Schweden.

Auch in Stadt- und Gemeindeverwaltungen ist der Fachkräftemangel ein Problem: Wie können öffentliche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber heutzutage qualifizierte und motivierte Mitarbeitende gewinnen? Eine schwedische Masterarbeit widmet sich diesem Thema. Linda Amby von der Universität Göteborg hat in ihrer Masterarbeit untersucht, wie Employer Branding im öffentlichen Sektor Früchte tragen kann. Die Erkenntnisse dieser Studie sind auch für öffentliche Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber in der Schweiz von Interesse. Sie können Kantone, Gemeinden und Städte dabei unterstützen, ein erfolgreiches Employer Branding umzusetzen, das die Vorteile einer Beschäftigung im öffentlichen Sektor in den Mittelpunkt stellt.

In ihrer Studie fand Linda Amby heraus, dass viele Beschäftigte im öffentlichen Dienst zwar mit ihrer Arbeit zufrieden, aber nicht stolz darauf waren. Die Innensicht ihres Arbeitsplatzes war also positiv, die vermutete Aussensicht jedoch nicht. Dies ist ein Hindernis bei der Gewinnung weiterer qualifizierter Arbeitskräfte. Wie kann man zufriedene Mitarbeitende zu stolzen Mitarbeitenden machen und auf dieser Grundlage ein solides Employer Branding im öffentlichen Sektor aufbauen? Linda Amby hat vier Faktoren identifiziert, die zu einem erfolgreichen Employer Branding im öffentlichen Sektor beitragen:

1 – Alle Ebenen einbeziehen
Alle Führungskräfte sollen in die Employer Branding-Strategie einbezogen werden. Sie sollen sich ihrer Rolle als attraktive Arbeitgebende bewusst sein, Informationen zu ihrer Rolle in der Employer-Branding-Strategie bekommen und sich einbringen können.

2 – Botschafter benennen
Employer Branding funktioniert von innen nach aussen: Zufriedene Arbeitnehmende ziehen mehr fähige Interessenten an. Die zufriedenen Mitarbeitenden sollen als Botschafter für ihren Arbeitgebenden dienen – gerne auch mit externen Aktivitäten, bei denen sie über ihre Aufgaben und Herausforderungen sprechen, sich deren bewusst werden und Wertschätzung erfahren.

3 – Arbeitsbedingungen verbessern
Employer Branding heisst, auf die Bedürfnisse der bestehenden Arbeitnehmenden einzugehen und ihre Arbeitsbedingungen wo möglich zu verbessern.

4 – Entwicklungsmöglichkeiten schaffen
Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sollten sich mit Karriere- und Kompetenzentwicklung ihrer Mitarbeitenden beschäftigen. Denn beide Punkte motivieren die Mitarbeitenden.

Ist Employer Branding auch in Ihrem Unternehmen ein relevantes Thema?

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