Stadtmarketing: Vorbehalte entkräftet
Eine Studie zeigte kürzlich, welche Hürden die Verantwortlichen von Städten vor dem Start eines Markenbildungsprozesses sehen. Erstaunlich: Die Vorbehalte haben mit der Realität recht wenig zu tun.
Standortmarketing, Markenbildung, Image: Das sind Schlagworte, die wohl jeder Gemeinde- oder Stadtschreiber kennt. Mit der Anwendung ist es so eine Sache: Oftmals ist unklar, was ein Markenbildungsprozess bringt. Oder aber es stehen Ängste im Raum, die ihn schon abwürgen, bevor er begonnen hat. Das zeigte auch ein aktuelle deutsche Studie. Sie analysierte die Erfahrungen von 200 Städten zum Thema Markenbildung. Auf die Frage, welche Vorbehalte sie gegenüber einem Markenbildungsprozess hätten, wurden folgende Gründe am häufigsten genannt:
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Kosten
Viele Gemeinden befürchten hohe Kosten bei der Markenbildung. -
Personalaufwand
Der nötige Aufwand an Arbeitszeit und Personal macht den Verantwortlichen Angst. -
Dauer
Der Prozess der Markenbildung wird oft als zu langwierig empfunden. -
Fehlender Mehrwert
Es besteht die Befürchtung, dass die Markenbildung keinen spürbaren Mehrwert bringt. -
Fehlender Rückhalt
Gemeinden denken, dass die Bürger sich nicht mit der Marke identifizieren und sie stützen.
Die Studie zeigte, dass sich diese Befürchtungen nur in einem geringen Masse bewahrheiteten. Neun von zehn Gemeinden und Städte waren mit dem Verlauf des Markenbildungsprozesses zufrieden. Dabei wurde auch deutlich, dass die Markenbildung ein langfristiger Prozess ist, der oft mehrere Jahre dauern kann. Das zeigt auch die Erfahrung von Gromann Partner: Es lohnt sich, ein solides Konzept zu erstellen, das genau auf den jeweiligen Kunden passt, sei es eine private Firma oder eine öffentliche Institution. Diess Konzept gilt es konsequent zu implementieren und zu festigen.
Ausserdem ist es wichtig, dass der Markenbildungsprozess in der Bevölkerung gut verankert ist: Nur so erreicht man eine hohe Akzeptanz und Identifikation mit der Marke. Hierbei ist es besonders wichtig, dass die Betroffenen in den Prozess mit einbezogen werden und sich aktiv einbringen können. Eine starke Beteiligung aus dem Volk erhöht die Identifikation mit der Marke und steigert somit auch den Erfolg der Markenbildung.
Zusammenfassend zeigt die Studie, dass die Vorbehalte gegenüber der Markenbildung bei Städten oft unbegründet sind. Der langfristige Prozess der Markenbildung erfordert zwar eine gewisse Ausdauer, jedoch zahlt sich diese nach einigen Jahren aus.
Interessiert Sie das Thema?
Erfahren Sie im Kommentar von Luzia Mattmann, weshalb sich Standortmarketing und Markenbildung auch für kleine Gemeinden und Städte lohnt.
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